Säumig...

Hunderte Quadrate allein im abgelaufenen Jahr - und so gut wie nichts davon publiziert, da schaust - oder eben nicht ;o)!

An manchen Nachmittagen...

wir arbeiten, wir denken nach, gehen raus, fotografieren, reden, schweigen, oder hören erst Mozart, dann Mahler - und ich übe mich zwischendurch im Ziehen der ”Quadratwurzel” kurz vergangener Tage, als unsere ukrainischen Freunde noch in Frieden leben, lieben und wachsen durften.

Was für eine Schande - ein so großartiges Land wie Russland, wann erwacht es endlich aus seinem finsteren Albtraum, der all das Schöne in sich und im Rest unserer Welt zerstören will - und wofür? WOFÜR???

Frühlingserwachen

Die Reduktion auf graphisches Hell-Dunkel, auf Kontraste und Textur, das scheint den ultimativen Reiz der Schwarzweissfotografie auszumachen, und plötzlich kehrt sich die Reduktion in ihr Gegenteil und zeigt, was Fotografie sein kann: eine Verdichtung, eine Essenz der Wirklichkeit, des Gesehenen, Geschehenen - lebensbereichernd mit einem Wort!

Ich glaube, dass das der Grund ist, warum ich immer wieder losziehe und versuche, mit meinen Kameras diese wunderbare Welt zu “verinnerlichen”…

quadratisch.. praktisch...

Hoch- oder Querformat (portrait vs landscape)…. - Das ist häufig eine der relevanten Fragen, die sich der Landschaftsfotograf so zu stellen hat.

Es gäbe da aber ja auch noch die klassische Variante des Quadrates - und wenn schon, denn schon, also monochrom, so dachte ich mir.

Immer wieder, und immer wieder gerne, habe ich Bilder im 1:1 Format ausgearbeitet und zwischendurch fotografiere ich auch schon von vornherein in quadratischem Format, was einerseits eine Art “Einengung”, andererseits aber vor allem auch eine spannende kreative Erweiterung meiner fotografischen Möglichkeiten darstellt: was im ersten Moment komplizierter, kniffliger erscheint, kann im Endergebnis eine wohlproportionierte, fein ausgewogene Ästhetik mit sich bringen - wenn die Übung halt gelingt.

z.B. Doppelhelix: Die gotische Doppelwendeltreppe in der Grazer Burg habe ich wieder und wieder fotografiert, meist räumlich bedingt mit Weitwinkelobjektiven, aber als Herausforderung für meine Sehgewohnheiten, und um’s spannender zu erleben, natürlich auch im Quadrat - und es geht (finde ich).